Zeugen der Zeit

Die Zeugen der Zeit
 
Grauer Atem streift die Wälder.
Nebel liegt über den grauen Zeugen der Zeit,
den in Stein gehauenen Bildnissen
des Lebens.
Schwarzes Wasser umspült meine Beine.
Wellen peitschen ans Ufer, an die Klippen,
den grauen Zeugen der Zeit,
die matt im Mondlicht funkeln.
Wie etwas Heiliges.
Bunter Zauber umhüllt die Blumen,
die auf den Wiesen blühen.
Aufgehen und zu neuem Leben erwachen,
wenn das Licht sich zum Himmel streckt.
Wie etwas Farbiges, wundervolles.
Wie die Zeugen der Zeit.
Zeugen der Zeit,
viel älter als du und ich.
Älter als Mensch und Tier
und doch jünger als Mond und Sonne.
Woher sie kommen-
Wohin sie gehen, wenn ihre Zeit abgelaufen ist-
Was sie uns geben-
Was ohne sie wäre-
– weiß niemand.
Ein Lächeln umspielt die Lippen eines Kindes,
dass auf einem Hügel steht.
Inmitten der Blumen,
nahe dem Meer, dass an den Klippen zerschellt.
Es sieht den Wind, der die Vögel durch die Wolken treibt.
Sieht die Zeugen der Zeit.
Und lacht.
 Verena Karcz!
 
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