Melodie des Windes….

(Diana Schmidt)
Die Melodie des Windes
 
An einem kalten Novembertage
brachten sie ihn fort auf einer Trage,
dann legten sie ihn in einen Sarg
so trist und karg
und ließen ihn hinab
in das kalte nasse Grab.
 
Jahre sind vergangen seit diesem Tage,
als sie ihn fortbrachten auf einer Trage.
Sein Grab befallen mit einer Decke aus Laub,
sein Körper zerfallen zu Staub.
 
Doch wenn hereinbricht die dunkle Nacht
und er aus seinem Schlaf erwacht,
dann tanzen die Blätter mit der Melodie des Windes,
sie hat die Stimme eines Kindes.


Sein Geist erwacht seit dieser Zeit
jede Nacht aus der Dunkelheit,
und wenn es geschlagen hat zum Morgen,
sind vergessen alle Sorgen,
dann sind alle Zeichen der Nacht verschwunden im Nu
und sein Geist legt sich wieder zur Ruh.


Sein Grab befallen mit einer Decke aus Laub,
und sein Körper zerfallen zu Staub. 
Jede Nacht höre ich sie – die Melodie des Windes,
sie hat die Stimme eines Kindes.

 
 
(© D. Schmidt)
Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Melodie des Windes….

  1. Zaratustra schreibt:

    Träume sher traurig,ich glauge…meinem Freund.
    Tschüss and auf widersehen.
    Zaratustra.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s