Die Prophezeiung

Die Prophezeiung

Im Nebel der Zeit als Wächter erschaffen
über alle Zeitalter hinweg
sie wahren der Welten Geschick
Auf ewig verbunden mit ihren Steinen
mit allem in Frieden lebend
halten sie das Gleichgewicht

Einer blau, zu wachen über das Wasser
Einer grün, zu wachen über das Land
Einer golden, stets wachsam in des Tages Lauf
Einer schwarz, stets wachsam durch die Tiefe der Nacht
Als Wächter geeint, als Freunde vereint
die Welt erblüht in ihrem Schutze

Doch gebrochen ward ihr Bund
durch Verrat aus Habgier und Neid
die Wächter vernichtet, ihre Steine verstreut
Im Triumph erhebt sich die Schattige Hand
die Welt ins Joch gezwungen
dem Untergang geweiht

Geschützt durch steinerne Hülle neues Leben sich regt
Bestimmt zu einen, bestimmt zu wahren
das Bündnis neu zu weben
Wenn drei Monde wie einer wandern
die Nacht am lichten Tag sich zeigt
wird ihre Stunde kommen, erneut zu wachen über diese Welt

Vom Schicksal getrennt, doch niemals allein
Vier waren es, vier werden es auf ewig sein

Ines Kiralj

 

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