Das Refugium

 
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(Wojciech Stanislaw Gutowski)
Das Refugium
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Meine Augen öffnen sich langsam,
Lichstrahlen kitzeln die Netzhaut,
der Puls schläft noch, ist lahm,
ein Hahn hat mich wieder beklaut.
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Eben war ich noch am schweben,
die Füße setzten nur selten auf,
auf einer Wiese, in Millionen von Farben,
zwischen Kolibris, welche spielten darauf.
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Blitzschnell durchschnitt ich die Wolken,
blickte erhitzt zum bunten Boden,
wie ein knallender Champagnerkorken,
schoss herab ins Meer voll Kleinoden.
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Ich tauchte in unerreichte Tiefen,
verwandelte mich in einen Fisch,
hörte Stimmen, die mich zu sich riefen,
schmeichelnd, lockend, trügerisch.
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Unterwegs in unzähligen Galaxien,
vorbei an den milchigsten Milchstrassen,
mein Verstand ein Berg von Theorien,
deren Sinn es ist, die Welt zu erfassen.
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Die Traumwelt, heiliges Refugium,
nicht erklärbar, unsinnig, fremd,
ertönt in meinem Kopf als Präludium,
jenseits vom sichtbaren Firmament.
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In diesem paradiesischen Garten,
wo stets Blütezeit, Ernte ist,
steht die Zeit still, gibt es kein Warten,
ist das Leben keine tückische Frist.
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