Traumwege

 
 
(Kerstin Langenbach)
"Traumwege"
 
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Ich setze meinen größten Traum,
ganz sanft aufs well`nde Meer.
Will ihm geben Zeit und Raum,
bei Glück, er füllend sich vermehr`.
 
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Mein Wille und die denkend Stränge,
ihn durchs Wasser leitend führen.
Ein´ge Stürme, Gefahrengänge,
wird er garantiert verspüren.
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Wird sich retten vorm Ertrinken,
denn sein` Kraft nicht untergeht.
Tut mir auch mal drehend winken,
was sich in Zuversicht versteht.
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Ein Vogel ihn beizeiten trage,
in des Hoffens blaue Höh`n.
Und es braucht keinerlei Frage,
was von oben all´ zu seh`n.
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Frische Winde, ihn beleben,
strauchelnd sich der Vogel löse.
Wird mein Traum sich schnell begeben,
auf ein großes Wellengetöse.
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Reitend, volle Fahrt voraus,
ist ganz fern schon Land in Sicht.
Ein bisschen Zeit, es wohl noch braucht,
bis die Welle sich dann bricht.
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Wird er finden, festen Boden,
und des Fundamentes Stillung.
Macht sich ran, das Land zu roden,
und neu bestellen mit Traum-Erfüllung.
 
© KLa / 2007
 
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