Der Junge und der Stern

 
 
(Sophie-Luise Lang)
Der Junge und der Stern
 
Eines Abends in der Nacht,
als der Mond ins Fenster schien,
ist ein kleiner Junge aufgewacht,
denn ein großer Stern erschien. 
Direkt vor seinem Fenster war er,
hell und klar und wunderschön.
Wie staunte da der kleine Peter,
soetwas von hell und schön.
 
Das hatte er noch nie gesehn ,
er wollte den Stern gern haben,
doch er musste wieder schlafen gehn
und durfte sich an dem Stern nicht laben.
Dieser Stern jedoch erschien nun jeden Abend,
und kam immer näher an das Fenster,
und der kleine Peter stand dort jeden Abend,
um den Stern zu sehen, nicht Gespenster.
 
Irgendwann in einer Nacht,
geschah es, dass der Stern,
so nah an seinem Haus gewacht,
dass er nicht zurückkonnte in den Himmel, ach so fern.
Er fiel vom Himmel vor das Haus,
in dem der Peter schlafen ging,
und wo gerade die Lechter gingen aus.
so lag er da und hing…
 
…Nicht mehr an seinem Platz,
im Himmel, wo er vorher war,
denn sein neuer Platz,
war hier auf der Erde, nicht mehr da.
 
Peter fand ihn in der Frühe,
nahm ihn mit sich,
gab sich Mühe
und der Stern erholte sich.
 
So leuchtete er,
solange Peter lebte nur für ihn
und als der nun starb, wer
hatte es gedacht, der Stern für seine Kinder schien.
 
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