Arbeitsamt schickt ……

 
 
(Heike Otto)
Arbeitsamt schickt einen Weihnachtsmann
 
 
Lieber Weihnachtsmann, 
bitte komm zu uns nach Haus,
da sieht es echt finster aus.
Der Strom ist abgestellt,
Papa hat keine Arbeit und kein Geld.
 
Mama wollte selber was machen,
die Frau vom Arbeitsamt
war nur am Lachen,
sie hörte nicht einmal zu,
da hat Mama gesagt,
 so eine dumme Kuh.
 
Das Telefon geht schon lange nicht mehr,
Weihnachtsmann,
als Kind hat man es in
Deutschland schwer.
Der alte Ofen ist ständig kaputt,
ich habe doch keine Schuld.
 
Bin zu Dir nach Berlin gekommen,
weil man sagt,
Harz IV Kinder
 sind hier sehr willkommen.
Mein Papa hat sich
an die Ecke gestellt,
er schämt sich ohne Arbeit
in unserer Welt.
 
Das war mein Weihnachtswusch,
dich zu sehen und
 ich durfte auf einen
 Weihnachtsmarkt
 für
arme Kinder
gehen.

Nur schade das man uns trennt,
 meine Freunde
sind auf dem Markt nebenan
wo Eltern noch
gute Arbeit haben.
 
Der Weihnachtsmann macht seinen
 ein Euro Job und
bekommt das Kind nicht
aus seinem Herz und Kopf.
Möchte gerne helfen,
 weiß nur nicht wie,
die Zeit dreht sich zu schnell und
 Armut viel zu viel.
 
Bei ca 2,5 Millionen Kindern
die in Armut unter uns Leben,
welcher Weihnachtsmann
kann da noch helfen und geben.
 
 Keine menschliche Trennung
 in —Arm und Reich—-
heißt es nicht
vor Gott sind alle Menschen gleich?
Wir feiern die Geburt vom Christuskind,
wäre das in seinem Sinn?
Jesus hatte einst den Menschen doch gepriesen,
macht die Herzen auf und
lernt eueren Nächsten zu lieben.
 
Ich wünsche jeder Seele ein
 hoffnungsvolles Weihnachtsfest,
für ein großes Miteinander.
Hände halten Herzen
zusammen und fest.
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Eine Antwort zu Arbeitsamt schickt ……

  1. Elke schreibt:

    Ja lieber Wilhelm, Weihnachten ist nicht nur ein Fest der Freude und Liebe. In der heutigen Zeitliegt vieles im Argen und nicht jeder hat unterm Weihnachtsbaum (wenn erdenn einen hat) Freudentränen in den Augen… Wie oft hört man die Worte:"Lass uns froh sein, dass es uns besser geht". – Ich kann nicht nur froh sein,wenn ich an andere denke, die kaum zu essen haben… liebe Grüße Elke

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