Die Nacht

 
 
(Selene Lune)
Die Nacht
Vor langer Zeit lebte sie im Sonnenschein,
Und spielte fröhlich mit den Kindern
Ihre Gedanken waren Rein
Und sie malte Sonnenbilder
In der Nacht schlief sie gemütlich
Und träumte ihre Träume
Bei Tag stand sie gar unermüdlich
Sucht nach mehr Räume
Doch dann, bei Nacht
Sie träumte sacht
Weckte sie ein leiser Hauch,
ein sanftes gribbeln spürte sie in ihrem Bauch.
Sie schlich sich leise aus dem Haus
Und sah die Sternenklare Nacht
Danach war es mit ihr aus,
denn sie sah die Schönheit der Nacht
Am nächsten Tag,
der Himmel strahlte
sah sie den Himmelstag
und die grelle Sonne da.
Ihr wurde klar:
„Ich gehör hier nicht her!
Ich will in die Nacht zurück!“
Und ging in den Schatten.
In dieser Nacht schlich sie sich weg
Auf gar zu leisen Sohlen
Am nächsten Tag war sie schon weg
Beklagt von allen Dohlen.
Die Nacht schlug sie in ihren Bann
Da gab es kein entrinnen
Denn was es war, sie hat´s getan
Und alles wird verrinnen.
 
 
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