Traumwege

 
(Kerstin Langenbach)
"Traumwege"
 
Ich setze meinen größten Traum,
ganz sanft aufs well`nde Meer.
Will ihm geben Zeit und Raum,
bei Glück, er füllend sich vermehr`.
 
Mein Wille und die denkend Stränge,
ihn durchs Wasser leitend führen.
Ein´ge Stürme, Gefahrengänge,
wird er garantiert verspüren.
 
Wird sich retten vorm Ertrinken,
denn sein` Kraft nicht untergeht.
Tut mir auch mal drehend winken,
was sich in Zuversicht versteht.
 
Ein Vogel ihn beizeiten trage,
in des Hoffens blaue Höh`n.
Und es braucht keinerlei Frage,
was von oben all´ zu seh`n.
 
Frische Winde, ihn beleben,
strauchelnd sich der Vogel löse.
Wird mein Traum sich schnell begeben,
auf ein großes Wellengetöse.
 
Reitend, volle Fahrt voraus,
ist ganz fern schon Land in Sicht.
Ein bisschen Zeit, es wohl noch braucht,
bis die Welle sich dann bricht.
 
Wird er finden, festen Boden,
und des Fundamentes Stillung.
Macht sich ran, das Land zu roden,
und neu bestellen mit Traum-Erfüllung.
 
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